3 Praktika im Verlauf des Studiums

Orientierungspraktikum

  • Das Orientierungspraktikum besteht aus einem Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsseminar und einer Schulpraxisphase (Umfang von 80 Zeitstunden); es wird von der Fakultät für Bildungswissenschaften verantwortet.
  • an einer Schule gemäß gewähltem Lehramt
  • Vier Wochen in der vorlesungsfreien Zeit, nach dem einführenden Seminar im 2. oder 3. Semester (empfohlen)
  • Neun Stunden = 4,5 Zeitstunden bzw. 6 Schulstunden (à 45min) am Tag, ganze Tage inklusive außerunterrichtlicher Aktivitäten
    Endet mit einer Einzelsitzung mit Erfahrungsaustausch und Reflexion

Berufsfeldpraktikum

Zweite universitär begleitete Praxisphase, „die eine kritisch-analytische  Auseinandersetzung mit der Schulpraxis ermöglicht und der Entwicklung einer professionsorientierten Perspektive fürs Studium dient“ (Praktikumsordnung der TU Dortmund, 2014, S. 2)

Das Berufsfeldpraktikum (4 Wochen bzw. 80 Zeitstunden) findet im 4. oder 5. Semester des Bachelorstudiums statt und kann nicht nur an einer Schule, sondern auch in außerschulischen bildungsorientierten Einrichtungen (z.B. Weiterbildungsinstitute, Beratungsstellen, Museen, Universitäten u.v.m.) absolviert werden. Die Praxisphase ist an ein Vorbereitungs- und Begleitseminar eines der studierten Fächer gebunden.

  • 4 Wochen im 4. / 5. Semester, insg. 60 Stunden gestützt durch ein Vorbereitungs- und Begleitseminar der Uni in einem Studienfach
  • plus Modulprüfung (unbenotet) : Theorie-Praxis-Bericht oder mdl. Prüfung)
  • Methode des Forschenden Lernens, befasst sich mit der Berufsperspektive innerhalb und außerhalb des Schuldienstes

Praxissemester

Das Praxissemester sollte im 2. oder 3. Semester des Masters of Education (= 8. oder 9. Fachsemester) stattfinden.
Es wird von der Universität und den ihr zugeordneten Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) in Kooperation mit den Schulen der Ausbildungsregion schulhalbjahrbegleitend gestaltet.

Das Praxissemester hat einen Umfang von 5 Monaten und gliedert sich in einen universitären und einen schulpraktischen Teil. Der Aufenthalt an einer Schule des studierten Lehramts wird durch einen wöchentlichen Studientag an der Universität oder (in den Semesterferien) an einem Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung begleitet. Die Schulpraxis wird universitär in Modulen der Bildungswissenschaften und der studierten Fächer vorbereitet, begleitet und nachbereitet.

  • Der Workload des Praxissemesters beträgt einschließlich der universitären Begleitveranstaltungen insgesamt 25 Leistungspunkte. Davon umfasst der schulpraktische Teil mindestens 13 Leistungspunkte, der Schulforschungsteil mindestens zehn Leistungspunkte.
  • Präsenszeit an Schule beträgt 250 Zeitstunden.
  • Davon sind bis zu 70 Unterrichtsstunden begleiteter Unterricht.
  • Eingebunden in 1 HS-Jahr: bildungswissenschaftliche + fachdidaktische Vorbereitung vorher, Begleitveranstaltungen und Studienprojekte während des PS.
  • Modulabschlussprüfung (Studienprojekt+ Reflexion der Praxiserfahrung)
  • Einführungsveranstaltung: 24 Std. in überfachlicher + fachlicher Begleitung 4 Kompakttage am ZFSL Kernseminar-Ausbilder, FL sowie fachaffine FL
  • Hospitation bei Fachlehrern/Refs/ Studierenden, U.phasen, Teamteaching
  • Unterrichtsberatung: ein- bis zweimal pro Fach nach Unterrichts“mitschau“/Unterrichtsanalysen schriftl. dokumentierter Unterrichtsstunden/Gruppenhospitation (drei Std.)/ Fallanalyse fachübergreifend (drei Std.)
  • 70 Std. begleiteter Unterricht, ein Unterrichtsvorhaben pro Fach
  • Kollegiale Beratung: vorgestellt und in kl. Gruppen erprobt (drei Std. ? Kompakttag)
  • ABBA vor Ort: Teilnahme an Konferenzen, Elternabenden, Exkursionen…
  • BPG: Bilanz- und Perspektivgespräch zum Abschluss -> Reflexion /Portfolio unbenotet, geführt vom Praktikanten mit ZFSL (bescheinigt BPG) und ABBA/L