Landesregierung folgt Rat der Schulpraktiker

  • Digitale Endgeräte für Lehrkräfte und Schüler angekündigt.
  • Pädagogisches Konzept darf jetzt nicht vergessen werden.
  • Endgeräte sind zwingend erforderlich.

Düsseldorf, 24.06.2020. Die heutige Ankündigung von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet gibt die Forderungen des Philologen-Verbandes Nordrhein-Westfalen (PhV NW) wieder, die der Verband bereits seit langem in die bestehende Diskussion eingebracht hat. Damit folgt die Landesregierung der Expertenmeinung, dass eine umfassende Verbesserung der digitalen Infrastruktur und Ausstattung an den Gymnasien, Gesamtschulen und Weiterbildungskollegs dringend geboten ist. „Die Verantwortlichen in der Landesregierung, scheinen den Ernst der Lage in NRW erkannt zu haben. Die Zeit der Provisorien und Insellösungen muss beendet werden. Lehren und Lernen auf Distanz ist nur dann möglich, wenn Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern die notwendigen Geräte und die erforderliche Software bereitgestellt werden. Dies scheint jetzt zeitnah möglich zu sein“, erklärt Sabine Mistler, Vorsitzende des PhV NW.

Digitale Geräte sind der erste Schritt
Die Landesregierung muss jedoch auch perspektivisch dafür sorgen, dass die neu angeschafften Geräte extern gewartet und administriert werden. „Die Nutzung digitaler Endgeräte setzt angemessene pädagogische Konzepte und rechtliche Rahmenbedingungen zum Lernen auf Distanz voraus, wie in der gestrigen Schulmail des Ministeriums angekündigt wurde. „Bei allen Möglichkeiten der Digitalisierung muss dem Präsenzunterricht als sozialem Miteinander immer oberste Priorität eingeräumt werden“, so Sabine Mistler.