Pressemitteilung

  • Unterricht ohne Abstandsregelung schwer vorstellbar.
  • Wie kann COVID-19 realistisch in Schule kontrolliert werden?
  • Benötigt werden Unterstützungsangebote durch zusätzliche personelle Ressourcen und digitale Endgeräte.

Gefährdungsrisiko so klein wie möglich halten

  • Keine weiteren übereilten Schulöffnungen an den Gymnasien und Gesamtschulen
  • Weiterführende Schulen können ihre Konzepte bis zu den Ferien fortsetzen
  • Der Fokus kann auf die Planung von Schule und Unterricht nach den Sommerferien gelegt werden

Düsseldorf. Die gestrigen Gespräche im Schulministerium werden vom Philologen-Verband Nordrhein-Westfalen (PhV NW) grundsätzlich als positiv und konstruktiv bewertet. Allerdings rät der Philologen-Verband Nordrhein-Westfalen (PhV NW) von übereilten Schritten ab: „Bis zu den Sommerferien sollten die Schulen die jetzigen Unterrichtskonzepte zu Distanz- und Präsenzlernen fortsetzen können. Erneute Veränderungen wären sowohl für die Schulen als auch für die Eltern, Schülerinnen und Schüler nicht sinnvoll.

Die fünf Lehrerverbände im DBB NRW fordern die Landesregierung in einem gemeinsamen Positionspapier auf, das digitale Arbeiten an den Schulen rechtssicher und verantwortungsvoll zu gestalten.

  • Individuelle Lösungen der Schulen beim Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht gestärkt
  • Lernen auf Distanz kann dauerhaft kein Ersatz für Präsenzunterricht sein
  • Hygiene- und Gesundheitsschutz müssen konsequent im Blick bleiben
  • Notwendiger Infektionsschutz nicht an allen Schulen vorhanden
  • PhV NW hinterfragt Kosten-Nutzen des freiwilligen Unterrichtsangebotes für Abiturientinnen und Abiturienten an Gymnasien und Gesamtschulen
  • Großes Engagement auf Seiten der Schulen
  • Vorbereitungsdruck an Schulen durch morgigen Einstieg enorm hoch
  • Keine Kompromisse beim Gesundheitsschutz für Lehrkräfte sowie und Schülerinnen und Schüler
  • PhV NW fordert maßvolles Vorgehen
  • Schulministerium riskiert das Vertrauen von Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern
  • Gesundheitsschutz nicht ausreichend gewährleistet
  • Vorgaben insgesamt unzureichend

Düsseldorf, 17.04.2020. Der PhV NW begrüßt die Entscheidung der Bundeskanzlerin und der Regierungschefs der 16 Bundesländer, den Unterricht an den Schulen nicht vor dem 04. Mai 2020 beginnen zu lassen.

  • Schulöffnungen nur mit angemessenem Gesundheitsschutz
  • Der PhV NW fordert klare Ansagen zu Risikogruppen
  • Sonderregelungen für Abiturprüfungen begrüßenswert

Seiten