PhV NW unterstützt Landesinitiative zur besseren digitalen Ausstattung der Schulen

  • Digitale Endgeräte für Schulen in NRW.
  • Digitale Infrastruktur und technischer Support weiter ungeklärt.
  • Gesamtpaket braucht eine langfristige Ausrichtung.

Düsseldorf 30.06.2020. Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler in NRW werden endlich mit digitalen Endgeräten ausgestattet. Diesen Schritt hat das Ministerium für Schule und Bildung in NRW angekündigt. „Das ist für die Arbeit aller Beteiligten an den Schulen sehr gut. Die Bereitstellung digitaler Endgeräte war allerdings auch längst überfällig“, so die Vorsitzende des Philologen-Verbandes Nordrhein-Westfalen (PhV NW) Sabine Mistler.

Der PhV NW hat schon lange eine Verbesserung der digitalen Ausstattung an den Schulen gefordert. „Wir freuen uns, dass die Schulministerin das Paket nun endlich auf den Weg gebracht hat“, sagt Sabine Mistler.

Digitale Endgeräte: Noch gibt es kein umfassendes Konzept
Die Ankündigung zur Einführung digitaler Endgeräte an den Schulen in NRW kann aus Sicht des PhV NW allerdings nur ein Teil einer umfassenden Digitalisierungsinitiative sein. So ist nicht nur unklar, ab wann die Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler die digitalen Endgeräte nutzen können: „Darüber hinaus muss auch geklärt werden, über welche Wege die Geräte schnell und unkompliziert bei den Schulen ankommen können und wer die Geräte wann einrichtet und administriert“, fordert Sabine Mistler. „Deshalb ist es jetzt wichtig, dass die digitale Infrastruktur an den Schulen ausgebaut und mit einem dauerhaften technischen Support abgesichert wird. Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler benötigen nicht nur Geräte“, so Sabine Mistler.

Das Schulministerium NRW hat gestern ein Investitionspaket mit insgesamt 350 Mio. Euro für die Digitalisierung der Schulen vorgestellt.