Arbeitszeitstudie des Philologen-Verbandes geht in die letzte Runde: Die Belastungsgrenzen der Lehrkräfte an Gymnasien sind längst überschritten

Noch eine Woche erfassen die Lehrerinnen und Lehrer an den nordrhein-westfälischen Gymnasien ihre tägliche arbeitszeitliche Belastung. Erstaunliche Rückmeldungen erreichen den Philologen-Verband (O-Töne):

  • „Jetzt sehen wir erst, was wir täglich leisten!“
  • „Erschreckt stelle ich fest, wie stark mein berufliches Engagement in meine Privatsphäre hineinreicht!“
  • „Ich bin dankbar, dass ich endlich als Teilzeitkraft mal zeigen kann, was ich wirklich tue!“

„Jetzt dürfen wir nicht nachlassen bei der Teilnahme an dieser groß angelegten Arbeitszeit- und Belastungsstudie. Mit einer hohen Beteiligung sichern wir die Repräsentativität der Untersuchung und zeigen so, wie sehr das Thema der Arbeitszeit den Kolleginnen und Kollegen unter den Nägeln brennt. Wir wollen die Politik zum Handeln bewegen“, so Peter Silbernagel, Vorsitzender des nordrhein-westfälischen Philologen-Verbandes.

In wenigen Tagen endet der vierwöchige Erhebungszeitraum in Nordrhein-Westfalen. Viele Kolleginnen und Kollegen spiegeln dem Verband ihre Dankbarkeit, nicht mehr „ohnmächtig“ sein zu müssen und deutlich ihre hohe arbeitszeitliche Belastung dokumentieren zu können.

Mit den ersten Ergebnissen rechnet der Verband Mitte des Jahres 2018.

Düsseldorf, den 12.03.2018

  Klaus Schwung
- Pressesprecher -