Pressemitteilung

Düsseldorf. Der Philologen-Verband Nordrhein-Westfalen (PhV NW) hält das gestern von der Schulministerin vorgestellte Hygienekonzept für die Schulen für nicht ausreichend. „Wir erwarten einen angemessenen Infektionsschutz für unsere Lehrerinnen und Lehrer. Hierzu gehören FFP2-Masken und Plexiglasabtrennungen ebenso wie tragfähige Luftreinigungskonzepte“, so die Vorsitzende des PhV NW, Sabine Mistler. Dem Gesundheitsschutz im Sinne der Prävention wird nicht hinreichend Rechnung getragen.

Zur heutigen Entscheidung des Ministeriums für Schule und Bildung erklärt die Vorsitzende des Philologen-Verbandes Nordrhein-Westfalen (PhV NW), Sabine Mistler:

  • Philologen-Verband NW kritisiert Landesregierung
  • Infektionsrisiko für Lehrerinnen und Lehrer darf sich nicht erhöhen
  • Nur mit umfassendem Schutz vor COVID-19 ist Präsenzunterricht möglich
  • Großes Engagement der Lehrkräfte am ersten Schultag
  • Nachsteuerung bei der Maskenpflicht nach aktueller Erkennnislage
  • Mobile Teststationen an den Schulen
  • Klare Regelungen zum Infektionsschutz an Schulen
  • Unterstützung bei individuellen, pädagogischen Entscheidungen
  • Frühestmögliche Vorgaben für Schulen wünschenswert

Die Forderung des Philologen-Verbandes Nordrhein-Westfalen (PhV NW) nach einem Fokus auf „normalen“ Schulbetrieb wird von einer deutlichen Mehrheit der Menschen unterstützt. 49 Prozent sind für einen regulären Schulunterricht und weitere 44 Prozent unterstützen eine pädagogisch sinnvolle Mischung aus Präsenzunterricht und Lernen auf Distanz. Dies ergab die Auswertung des Deutschlandtrends vom 06.08.2020.

In der aktuellen Situation sehen viele Kritiker eine große Gefahr darin, dass die Testverfahren für Schulen aufgrund mangelnder Testkapazitäten scheitern könnten. Zweifel an Ablauf und Organisation hat auch der Philologen-Verband Nordrhein-Westfalen (PhV NW):

  • Infektionsschutz muss gewährleistet werden
  • Unterricht mit Maske ist große pädagogische Aufgabe
  • Präsenzunterricht nicht ersetzbar

Der Philologen-Verband Nordrhein-Westfalen (PhV NW) begrüßt die heutige Ankündigung von Schulministerin Yvonne Gebauer, im Rahmen des sogenannten „Vierten Maßnahmenpakets zur Gewinnung von Lehrkräften“ zusätzliche Einstellungen an Gymnasien im Vorgriff auf den im Zuge der Umstellung auf G9 zu erwartenden Lehrkräftebedarf der kommenden Jahre vorzunehmen. „Der vom PhV NW seit langem geforderte Einstellungskorridor an Gymnasien wird endlich realisiert“, sagt die Landesvorsitzende Sabine Mistler.

  • Digitale Endgeräte für Schulen in NRW.
  • Digitale Infrastruktur und technischer Support weiter ungeklärt.
  • Gesamtpaket braucht eine langfristige Ausrichtung.

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