PhV in den Medien

[...] Die NRW-Landesvorsitzende des Philologenverbands, Sabine Mistler, kritisierte die Verzögerungen: „Eine Woche ist zu lang.“ Angesichts der großen Verunsicherung in den Schulen und der steigenden Infektionszahlen müsse zu einem früheren Zeitpunkt über bundeseinheitliche Lösungen gesprochen werden.

[...] Bei Lehrern traf der Vorstoß auf verhaltene Reaktionen. „Diese Idee ist nicht dienlich“, sagt die Landesvorsitzende Sabine Mistler. Wichtig wäre aus ihrer Sicht vor allem, dass Oberstufenschüler noch ihre Klausuren schreiben könnten, denn in der jetzigen Situation gebe es kaum eine Verschiebemöglichkeit.

[...] "Solingen hat entschieden für alle Schulen das gleiche Konzept zu fahren. Das muss aber nicht für jede Schule sinnvoll und möglich sein. Sondern hier muss man darauf achten, passt es wirklich zu jeder einzelnen Schule", so die Landesvorsitzende Sabine Mistler.

Mit Beginn des Unterrichts nach den Herbstferien stehen die Schulen in Nordrhein-Westfalen vor neuen Herausforderungen. „Ein großes Problem ist der Sportunterricht. Viele Hallen sind nicht ausreichend zu belüften“, sagte Sabine Mistler, Landesvorsitzende des Philologenverbands, unserer Redaktion. Die Kommunen als Schulträger müssten derzeit überprüfen, ob die Hallen den Anforderungen genügen: „Diese Entscheidung ist aber noch nicht überall getroffen.“ Gerade in Corona-Zeiten fehle es den Kindern jedoch an Bewegung.

[...] „Wir hätten uns sehr gewünscht, dass Luftfilteranlagen nicht auf 39 Kommunen begrenzt sind“, so die Vorsitzende des Philologen-Verbandes Sabine Mistler. Das Stoßlüften sei nicht zielführend. Die ständigen Unterbrechungen beeinträchtigten den Unterricht. Auch sei ein Schwellenwert zu definieren, ab dem Präsenzunterricht nicht mehr möglich sei. Zufrieden zeigt sich der PhV NW hingegen mit der wiedereingeführten Maskenpflicht als `notwendiges Übel´".

[...] Die Vorsitzende des Philologenverbandes NRW, Sabine Mistler, begründet die Notwendigkeit von Corona-Filtern so: „Der Unterricht findet auf engem Raum statt. Da sind 30 Schüler mit ihrem Lehrer auf 50 oder 60 Quadratmetern sechs bis acht Stunden zusammen.“ Hinzu komme, so die Englisch-Lehrerin, dass es wegen der Durchmischung beim Wechseln der Lerngruppen für Lehrer, aber auch Schüler noch gefährlicher werde.

[...] „Wegen zahlreicher Quarantäne-Maßnahmen sei ein regulärer Präsenzunterricht kaum noch möglich, meint Sabine Mistler, Vorsitzende des Philologen-Verbands. Viele Lehrkräfte fühlten sich nicht ausreichend geschützt. „So kann der Verband die Vorgabe des regelmäßigen Lüftens an den Schulen nur mit einer Mischung aus Sorge und Unverständnis betrachten.“ Mit sinkenden Temperauren sei dies „eine wachsende Zumutung“, so Mistler.

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