Große Nachfrage in NRW nach Jugendoffizieren

" (...) Weniger kritisch beurteilt der Philologenverband NRW den Besuch der Truppe im Klassenzimmer. „Der Ukraine-Krieg ist selbstverständlich Thema in der Schule und im Unterricht“, sagt die Vorsitzende Sabine Mistler.

(...) Der Philologenverband NRW verurteilt den Besuch der Truppe in den Klassen nicht. „Der Ukraine-Krieg ist selbstverständlich Thema in der Schule und im Unterricht“, sagt Verbandsvorsitzende Sabine Mistler. „Wenn Lehrerinnen und Lehrer von Jugendoffizieren unterstützt werden, kann das für den Unterricht eine thematische Bereicherung darstellen.“ Für einen verstärkten Einsatz dieser Offiziere sieht sie indes keinen Anlass. „Aus der Tatsache, dass Russland Krieg gegen die Ukraine führt, ergibt sich aus unserer Sicht kein weiterer Bedarf.“

Aus pädagogischer Sicht sei es wichtig, den Ukraine-Krieg altersgerecht, zurückhaltend und behutsam zu vermitteln. Kinder und Jugendliche, auch jene, die aus der Ukraine nach NRW kommen, dürften mit ihren Ängsten nicht allein gelassen werden."

Der gesamte Beitrag ist am Samstag, 26. März 2022, in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung www.waz.de erschienen. 

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