PhV in den Medien

„(…) Sabine Mistler, die Vorsitzende des Philologenverbandes NRW, erklärt: „Wir wünschen uns sehr, in eine gewisse Normalität zurückzukehren.“ Die Abschaffung der Maskenpflicht zum jetzigen Zeitpunkt bei den noch immer hohen Corona-Infektionszahlen kritisiert sie dennoch: „Wir wollen den Schülerinnen und Schülern der Abschlussjahrgänge ein reguläres Ende ihrer Schullaufbahn ermöglichen, aber wir sehen den reibungslosen Ablauf der Prüfungen gefährdet.“ (…)

"(...) Der Philologenverband NRW sorgt sich aber um die Qualität der Abschlussprüfungen. Tatsächlich werden die Noten immer besser. Vor Einführung des Zentralabiturs war der Abiturschnitt bei 2,66. Während er 2007, also bei den ersten zentralen Prüfungen, noch bei 2,64 lag, erreichten die Abiturienten in NRW im vorigen Jahr im Schnitt ein Abi von 2,35. Seit 2007 ist die Durchschnittsnote kontinuierlich besser geworden. Auch die Zahl der Abiturienten mit der Bestnote 1,0 steigt konstant. (...)

" (...) Weniger kritisch beurteilt der Philologenverband NRW den Besuch der Truppe im Klassenzimmer. „Der Ukraine-Krieg ist selbstverständlich Thema in der Schule und im Unterricht“, sagt die Vorsitzende Sabine Mistler.

"(…) Auch der Philologenverband NRW kritisiert die neue Regelung: Für uns ist nicht nachzuvollziehen, warum angesichts von täglich fast 300 000 Neuinfektionen diese einfachen und etablierten Schutzmöglichkeiten wegfallen sollen, sagt Sabine Mistler, Vorsitzende des Philologenverbandes NRW. Der Verband befürchtet, dass nach den Osterferien der Schulbesuch sowohl für die Schüler als auch für die Lehrkräfte mit noch größerer Unsicherheit einhergeht als bislang.

" (...) Auch der Philologenverband NRW geißelt das Losverfahren: Bildungszugänge dürften nicht wie „in einer Losbude“ vergeben werden. Die Kinder würden zur bloßen Rechengröße, bei der Kriterien wie die Schulformempfehlung, lange Schulwege und Herausgerissen-werden aus dem sozialen Umfeld keine Rolle spielten. Ein fatales Signal an die Kinder sei das."

Der gesamte Beitrag ist am Dienstag, 22. März 2022, im Kölner Stadt Anzeiger www.ksta.de erschienen.

"(…) Der Philologenverband äußerte sich mit Blick auf die nach den Osterferien anstehenden wichtigen Prüfungen besorgt. "Es stehen vielfach Abschluss- und Abiturarbeiten an. Durch den Wegfall der Maskenpflicht und Tests sehen wir den regulären Ablauf gefährdet", warnte Landesverbandschefin Sabine Mistler.“

(…) Der Philologenverband äußerte sich mit Blick auf die nach den Osterferien anstehenden wichtigen Prüfungen besorgt. "Es stehen vielfach Abschluss- und Abiturarbeiten an. Durch den Wegfall der Maskenpflicht und Tests sehen wir den regulären Ablauf gefährdet", warnte Landesverbandschefin Sabine Mistler.“

Der gesamte Beitrag ist am Montag, 21. März 2022, bei Radio Köln Online www.radiokoeln.de erschienen.

"Der Philologenverband warnte vor einer "voreiligen" Aufhebung der Maskenpflicht auch nach den Osterferien. Es sei leichtsinnig, auf eine "solche einfache und etablierte Schutzmaßname" zu verzichten, sagte die Verbandsvorsitzende Sabine Mistler. Die Abitur- und Abschlussarbeiten, die nach Ostern anstehen, müssten gesichert und störungsfrei laufen können."

(…) Die für das Frühjahr geplanten Vergleichsarbeiten für Drittklässler als wichtiges Diagnose-Instrument können verschoben werden auf den Beginn des Schuljahres 2022/23. Der Philologenverband verlangte das auch für die Vergleichsarbeiten an den weiterführenden Schulen in den achten Klassen. Ohnehin seien Sinn und Aussagekraft fragwürdig und es gehe jetzt um das Aufholen von coronabedingten Defiziten.

(...) Von Lehrer- und Elternseite erhält die zuletzt wegen der kurzfristig veränderten Corona-Teststrategie an den Grundschulen viel kritisierte Ministerin Unterstützung für ihren jüngsten Vorstoß. Sabine Mistler, Vorsitzende des Philologen-Verbandes NRW, sagte dem Kölner Stadt-Anzeiger: „Die Schulen individuell entscheiden zu lassen, halten wir für durchaus sinnvoll.“ Auch sie betonte aber, dass der Distanzunterricht wohl überlegt und nur die letzte Möglichkeit sein müsse: „Deshalb ist es auch gut, dass die Eltern mit im Boot sitzen.“

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