Aktuelles

„Das derzeitige Fortbildungswesen geht an den didaktischen Bedarfen der Lehrkräfte vorbei. Die Lehrerinnen und Lehrer wollen attraktive, passgenaue Angebote mit bewusster Ausrichtung auf die jeweilige Schulform. Das bedeutet auch: Lehrkräfte an Gymnasien benötigen andere Fortbildungsformate als Lehrkräfte an Berufskollegs“, erklärt Sabine Mistler, Vorsitzende des Philologen-Verbandes NW zur Evaluation der Lehrerfortbildung in Nordrhein-Westfalen. 

„Wir brauchen mehr Engagement für das mehrgliedrige Schulsystem. NRW hat deutlichen Nachholbedarf und das darf so nicht bleiben“, erklärt Sabine Mistler, Vorsitzende des Philologen-Verbandes NW zur Vorstellung des IQB-Bildungstrends 2018.

Düsseldorf, 15.10.2019. Für die Lehramtsanwärter steht derzeit nach erfolgreich abgeschlossenem Referendariat die Bewerbung und Einstellung an einer Schule in NRW an. Schulministerin Yvonne Gebauer hat im Juli 2019 erneut bei über 5.500 Lehrern der Sekundarstufe II dafür geworben, sich auch auf Stellenausschreibungen an anderen Schulformen zu bewerben, also an Grundschulen, Schulen der Sekundarstufe I und Berufskollegs sowie auf Stellen für die sonderpädagogische Förderung.

Allgemeine Kritikpunkte:

  • Das KAoA-Programm unterstützt in der Sek. I Berufswahlentscheidungen hauptsächlich derjenigen, die am Ende der Jgst. 10 eine echte Laufbahnentscheidung zu treffen haben. Das ist am Gymnasium i. d. R. nicht der Fall, der Abgang von Schülerinnen und Schülern (SuS) am Gymnasium nach der Sek I beläuft sich im unteren einstelligen Prozentbereich. Somit sind implementierte Standardelemente für das Gymnasium kritisch zu betrachten (Details: weiter unten).

Sabine Mistler, die Vorsitzende des nordrhein-westfälischen Philologen-Verbandes bedauert es sehr, dass Goethes Faust in NRW als Pflichtlektüre für Abiturientinnen und Abiturienten ab 2021 nicht mehr vorgesehen ist:

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