Wachschutz für Schulen

"Importmodell" für NRW nur als letzte Maßnahme

Pressemitteilung:


Wachschutz für Schulen – "Importmodell" für NRW nur als letzte Maßnahme



Der Einsatz einer Wachschutzfirma an 10 Standorten von 13 Berliner Schulen schlägt auch in Nordrhein-Westfalen hohe Wellen. Dort nehmen am heutigen Tag 20 unbewaffnete Sicher- heitsbeauftragte ihren Dienst auf, um notfalls schulfremde Jugendliche und Erwachsene vom Schulgelände zu verweisen.

Der nordrhein-westfälische Philologen-Verband zeigt Verständnis dafür, dass zu diesem Schritt gerade in sozialen Brennpunkten als letzte Notmaßnahme gegriffen wird. "Die Sicherheit von Schülerinnen und Schülern wie auch von Kolleginnen und Kollegen hat Vorrang. Wenn verstärkte Aufsichten und zusätzliche Kontrollen nicht mehr greifen, ist der Abschreckungseffekt von Wachschutzpersonen nicht zu unterschätzen!", äußert sich Peter Silbernagel, Vorsitzender des Philologen- Verbandes.


Ausdrücklich wünscht der Philologen-Verband keine "amerikanischen Verhältnisse". Aber ein Verdrängen der Sicherheitsprobleme hilft nicht weiter. Daher ist es vernünftig, die Verant- wortung zu diesem Problem nicht einfach auf Kommunen abzuschieben, sondern gemeinsam zwischen Innen, Schulund Justizministerium effiziente Wege, beispielsweise auch gezielt eingesetzter Videoüberwachung, zu beraten, um den Sicherheitsinteressen der Schulen zu entsprechen. Die Kooperation vieler Schulen mit der Polizei sollte aber genutzt werden, bevor man auf private Firmen zugeht.


Düsseldorf, 10. Dez. 2007


gez. Klaus Schwung


- Pressesprecher -

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