Aktuell

 

Die Personalratswahlen 2020 unter Coronabedingungen sind für den Philologen-Verband NW ein großartiger Erfolg. Trotz der Erweiterung des Mitbewerberfeldes konnten wir landesweit für die Gesamtschulen alle bisherigen Personalratssitze halten. Für die Bezirkspersonalräte der Gymnasien und Weiterbildungskollegs ist es uns gelungen, in allen Teilen des Landes die Mehrheiten wieder zu erlangen und prozentual auszubauen.

Mitte August wurde die Ausweitung der Kinderkrankentage um jeweils fünf Tage pro Kind und Elternteil von Bundestag beschlossen. Bisher ausgenommen von der Regelung waren Beamtinnen und Beamten. Der DBB NRW hatte eine Ausweitung der Regelung gefordert. Nun konnte er sich mit seiner Forderung durchsetzen, denn Nordrhein-Westfalen will jetzt auch Beamtinnen und Beamten mehr Kinderkranketage zubilligen.

Nach einer langen, auch coronabedingten Pause, trafen wir uns am 24.08.20 zur Vorstandssitzung in der "Landwirtschaft" in Korschenbroich. Natürlich war der aktuelle Wahlkampf unser Hauptthema. Bitte erinnern Sie die KollegInnen in Ihren Schulen an die Wahl!  Auch ein Austausch über die Hygienemaßnahmen in den jeweiligen Schulen fand statt.

Zudem hat sich unsere langjähriges Mitglied Ulrike Marx in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Dem PhV bleibt sie jedoch erhalten!

 

Gute Schulen brauchen gut ausgebildete Lehrkräfte. Referendarinnen und Referendare brauchen dafür bestmögliche Ausbildungsbedingungen und eine verlässliche Einstellungsperspektive.

 

Die Jungen Philologen NW begrüßen nachfolgende vom Schulministerium NRW gesteckte Ziele:

Ausstehende Unterrichtspraktische Prüfungen

Die Jungen Philologen im PhV NW begrüßen, dass die noch ausstehenden ca. 850 Staatsprüfungen der ausscheidenden LAA zwischen dem 11. und 20. Mai in den modifizierten Verfahren durchgeführt werden können. Dies ermöglicht den Referendaren einen zeitnahen, einheitlichen, praktikablen Abschluss des Referendariats und die Teilnahme an den Auswahlverfahren im Juni 2020.

 

Ausbildungsjahrgang Mai 2020

Auf Nachfrage unseres Vorsitzenden des Hauptpersonalrates für Gymnasien, und Weiterbildungskollegs, Ingo Köhne, hat das Schulministerium des Landes bestätigt, dass Lehrkräfte, die zusätzlich zum Fernunterricht bzw. „Home-Schooling“ Vertretungsstunden im Präsenzunterricht leisten, diese Stunden als Mehrarbeit abrechnen können.

Seitens des Ministeriums für Schule und Bildung heißt es hierzu:

Vor dem Hintergrund der COVID-19 Pandemie und den damit verbundenen Schließungen der Schulen und Seminare ist ein geregelter Fortgang des Referendariats momentan nicht möglich. Zumindest für die 850 Lehramtsanwärter, die darauf warten Ihre Unterrichtspraktischen Prüfungen (UPP) ablegen zu können, gibt es nun endlich ein einheitliches und sehr sinnvolles Verfahren des Landesprüfungsamtes für Lehrämter an Schulen in Dortmund.

Abschluss des Vorbereitungsdienstes zum 30. April 2020

Das MSB und die Bezirksregierungen stehen bei allen Maßnahmen und Fragen im Zusammenhang mit den Folgen von COVID-19 im Schulbereich in engem Kontakt und Austausch mit den Haupt- und Bezirkspersonalräten. Viele unserer Fragen und Einwände sind zum Wohle der Beschäftigen sowohl in den Schulmails als auch in den FAQs auf der Sonderseite des MSB berücksichtigt worden. Für die notwendigen Mitbestimmungsprozesse sind zudem praktikable Lösungen gefunden worden.

Auf die folgenden Punkte möchten wir besonders hinweisen:

Das NRW-Schulministerium hat heute in einem Runderlass die Rahmentermine und Terminierung der schriftlichen Prüfungen in den einzelnen Fächern (Fachprüfungstermine) für die zentralen Abiturprüfungen 2020 bekannt gegeben.

Lesen Sie hier den Runderlass des Schulministeriums

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