Wichtige Hinweise zur Beschäftigung von Pensionären

Pensionierte Lehrkräfte können zurzeit nach Eintritt in den Ruhestand im Rahmen befristeter Arbeitsverträge in Schulen unterrichten. Die dabei bisher maßgebliche Höchstgrenze, welche die Hinzuverdienstmöglichkeit zur Versorgung und damit die im Arbeitsvertrag festgelegte Wochenstundenzahl begrenzte, wurde vom Finanzministerium des Landes NRW bis zum 31.12.2019 ausgesetzt.

Damit wird es für pensionierte Lehrkräfte finanziell deutlich attraktiver, vorübergehend in einem größeren Stundenumfang wieder zu unterrichten. Sie müssen nicht mit Abzügen von ihrem Ruhegehalt rechnen.

Pensionäre/innen und Rentner/innen werden als befristet Beschäftigte (Tarif) eingestellt und dürfen keine Mehrarbeit leisten. Das heißt, die- bzw. derjenige darf höchstens die Stundenzahl arbeiten, die der Arbeitsvertrag ausweist.

Wichtig: Abhängig von der im Arbeitsvertrag festgelegte Stundenzahl steht auch befristet angestellten Lehrkräften Alters- bzw. Schwerbehindertenermäßigung zu. Details dazu finden sich in der Verordnung zur Ausführung des § 93 Abs. 2 SchulG (vgl. BASS 11-11 Nr. 1.1 § 2 Abs 2, 3 und 8 und BASS 21-05 Nr.15).

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre zuständigen Personalräte oder Ihre jeweilige Schwerbehindertenvertretung.

 

Weiterführende Informationen (Stand 16.10.2017):

Beamte, die in den Ruhestand gegangen sind bevor sie die Regelaltersgrenze erreicht haben (z.B. wegen Dienstunfähigkeit, Schwerbehinderung oder auf eigenen Antrag), fallen nicht unter den Wegfall der Zuverdienstgrenze solange sie die Regelaltersgrenze (unter Einbeziehen der Verlängerung der Lebendsarbeitszeit) nicht erreicht haben.